Das 1×1 des Business Development für Praktiker

Viele Begriffe der Betriebswirtschaftslehre werden beispielsweise durch die Verwendung in Stellenbeschreibungen landauf landab verwendet. So kennt heute fast jeder den Begriff Business Development.

Aber könnten Sie auch genau sagen, worum es dabei inhaltlich geht? Und wie Business Development mit anderen Unternehmensbereichen und vor allem auch der Strategie zusammenwirkt?

Was ist eigentlich Business Development?

Was früher noch Geschäftsfeldentwicklung hieß, wird heute meist als Business Development bezeichnet. Dabei entsteht häufig der Irrtum, dass das Business, also das gesamte Unternehmen verändert werden solle. Das kann am Ende dabei herauskommen. Ausgangspunkt ist jedoch zunächst, bestimmte Bereiche des Unternehmens, einzelne Geschäftsfelder gezielt weiterzuentwickeln.

Weiterentwicklung von Geschäftsfeldern – was braucht man dafür?

Zunächst einmal Mut! Neue Geschäftsfelder zu entwickeln ist eine strategische Aufgabe. Ohne einen gewissen Biss und Beharrlichkeit finden und entwickeln sich neue Geschäftsfelder selten. Wenn überhaupt.

Benötigt wird neben einer klaren Vision und einer daraus abgeleiteten Vorgehensweise vor allem Handlungskompetenz. Denn sonst versinken die tollen Ideen schnell wieder in der Schublade.

Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist der Bereich der Geschäftsfeldentwicklung häufig keine eigene Funktion, sondern wird in Personalunion im Vertrieb oder der Geschäftsführung übernommen. „Herausfordernd“ ist in diesem Zusammenhang eine ziemliche Untertreibung. Denn neben dem Tagesgeschäft noch kreativer Visionär, Teambuilder und konsequenter Umsetzer zu sein, kann schnell zur Herkulesaufgabe wachsen.

Beispiele für Business Development-Anlässe

Anlässe für die Weiterentwicklung eines Geschäftsfeldes können sehr vielfältig sein. Die nachfolgenden Beispiele sollen Ihnen eine Idee geben, wann es sinnvoll ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen:

  • Sie möchten vielleicht neue geographische Märkte erschließen, z.B. ein anderes Bundesland, ein anderes Land oder ein neuer Kontinent.
  • Neue Ziel- und Nutzergruppen sollen her, z.B. statt neben Konzernen auch KMU oder Personengruppen oder Altersklassen. Oder Sie wollen neben Produkten in Zukunft auch Service anbieten.
  • Sie sind ein Softwarehersteller und entdecken, dass Ihre Produkte auch in einem neuen Kontext Verwendung finden können und planen ein ganz neues Geschäftsfeld aufzubauen.
  • Sie haben neue Auftraggeber in Aussicht, deren Produktanforderungen aber Ihre bisherigen Unternehmensstrukturen überfordern.
  • Sie digitalisieren in einem Unternehmensbereich und stellen fest, dass Ihr Unternehmen dadurch ganz neue Betätigungsfelder erschließen könnte.
  • Die Tage Ihrer Produkte sind gezählt, es drängen Innovationen auf den Markt, die über kurz oder lang zur Konkurrenz werden. Was für Weiterentwicklungen können Sie anbieten oder was für Trends bilden sich heraus, die Sie für Ihr Unternehmen nutzen können?
  • oder, oder, oder.

Beim Business Development geht es folglich stets darum, bestehende Geschäftsfelder weiterzuentwickeln oder völlig neue zu erschließen.

Geschäftsentwicklung Aufgaben und Alternativen

Oftmals ist nicht von vornherein klar, in welche Richtung sich ein Geschäftsfeld entwickeln kann. Und häufig ist es auch keine gute Idee, mit einer vorgegebenen Marschrichtung aufzubrechen. Bedenken Sie, dass es immer drei grundlegende Alternativen gibt, Geschäftsfelder zu entwickeln:

  1. Make: Sie nehmen die Entwicklung eigenständig in die Hand, analysieren und erschließen sich das Geschäftsfeld alleine.
  2. Partner: Nach einer ersten Voruntersuchung haben Sie mehrere mögliche Kooperationspartner entdeckt, die in dem angestrebten Marktumfeld bereits tätig sind oder ebenfalls in diesen Feld vorstoßen wollen. Ist eine Kooperation in welcher Form auch immer möglicherweise vorteilhaft?
  3. Buy: Sie haben eine Liste mit möglichen Zielunternehmen erstellt (sog. Targets) und untersuchen, ob der Kauf eines oder mehrerer der Unternehmen Sie am besten das Geschäftsfeld erschließen lässt.

Je nach Markt und Umfeld werden Sie vollkommen unterschiedliche Motivationen antreiben. Das mag komplex erscheinen, aber: Je klarer Sie sich über Ihre Ziele für das jeweilige Geschäftsfeld sind, desto effektiver werden Sie dieses für Ihr Unternehmen erschließen können.

Welche Kompetenzen braucht man im Business Development?

Von großer Bedeutung sind die Kompetenz – oder Soft Skills – der Person(en), die das Business Development vorantreibt.

Neben der persönlichen Teamfähigkeit ist auch die Fähigkeit, Menschen zu und in einem Team zu führen absolut unerlässlich. Oft muss abteilungsübergreifend gearbeitet werden, dabei kann es schnell zu Interessenskonflikten kommen. Und da Business Development gerne in den Verantwortungsbereich anderer eingreift, ist Konfliktfähigkeit überaus hilfreich.

Insbesondere, wenn durch das Business Development bislang schwarze Flecken in einem Bereich sichtbar machen, sind Feingefühl und gelungene Kommunikation erfolgsentscheidend bei der manchmal ungewohnten Zusammenarbeit.

Business Development vs. Strategie

Moment mal, denken Sie jetzt, das fällt doch unter Strategie des Unternehmens!

Ja und Nein, denn Strategie und Business Development beeinflussen sich wechselseitig.

Angenommen, Sie sind als Automobilzulieferer tätig und überlegen sich während Ihres jährlich stattfindenden Strategie-Meetings, dass Sie möglicherweise Ihre Bauteile oder Technologien auch in anderen Industriezweigen anbieten können. Sie beschließen, zwei verschiedene Märkte daraufhin zu untersuchen.

Die Markterkundung, die sich an diese Entscheidung anschließt, ist Teil Ihrer Strategie. Sie ist aber auch schon der erste Schritt Ihrer Geschäftsfeldentwicklung, denn:

Innerhalb weniger Wochen kommen Sie zu der Erkenntnis, das einer der Märkte sich nicht eignet. Der andere Markt hat aber ein geradezu traumhaftes Potential.

Und nun?

Die Strategie enthielt nur die Aufgabe, neue Märkte auf ihr Potential hin zu untersuchen. Das ist erledigt.

Selbstverständlich werden Sie NICHT erst noch das restliche Wirtschaftsjahr verstreichen lassen, um Monate später in der nächsten Strategierunde die neuen Erkenntnisse einzuarbeiten, um erst dann die nächsten Schritte zu gehen.

Sie setzen umgehend ihr Business Development fort, indem Sie die nächsten Schritte planen und Maßnahmen ergreifen.

Die tatsächliche Entwicklung des neuen Geschäftsfeldes nimmt damit nun natürlich Einfluss auf die Strategie des Unternehmens, die so, wie sie im Zeitpunkt des Strategie-Meetings beschlossen wurde, inzwischen zumindest teilweise überholt ist. Und möglicherweise kann es ja nun auch sinnvoll sein, Ressourcen bereitzustellen – auch das hat wieder Einfluss auf die Unternehmensstrategie.

Gregor Heilmaier

Businessporträt von Gregor Heilmaier

Gregor Heilmaier

ist Diplom Kaufmann (Univ.) und hilft Unternehmern und Selbstständigen, wie sie ihr Unternehmen weiterentwickeln können.

Dabei greift er auf eigene Erfahrungen als Vertriebsleiter und Leiter Unternehmensentwicklung zurück.

Seit 2009 ist er gemeinsam mit seiner Frau Katrin als Berater tätig.

Er lebt und arbeitet in der Altstadt von Nürnberg, liebt Tennisspielen (aktiv) und Fußball (passiv) und ist immer für ein gutes Stück Kuchen oder ein leckeres Eis zu haben.

Innovation für Geschäftsmodelle: Wachstum und Erfolg sichern

Einführung

Der Schlüssel zum Wachstum von KMU liegt in der Geschäftsmodellinnovation. Dies kann durch die Erstellung eines neuen Produkts, einer neuen Dienstleistung oder eines neuen Prozesses erfolgen. Dies kann auch durch eine Änderung der Art und Weise erfolgen, wie ihre bestehenden Produkte oder Dienstleistungen bereitgestellt werden.

Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben das Gefühl, dass sie sich Innovationen nicht leisten können. Sie denken, dass sie ein paar Jahre warten müssen, bevor sie es tun können. Das ist nicht wahr. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie innovativ sein können, ohne viel Geld oder Zeit aufzuwenden. Das erste und wichtigste, was Sie tun müssen, ist, Innovation nicht mehr als großes Projekt, sondern als einen Prozess zu betrachten.

Was ist ein Geschäftsmodell?

Ein Geschäftsmodell ist definiert als der Plan oder die Strategie, die ein Unternehmen verfolgt, um Geld zu verdienen und zu überleben. Es kann so einfach sein wie der gewinnbringende Verkauf von Produkten, oder es kann komplexer sein wie abonnementbasierte Modelle, bei denen Kunden monatliche Gebühren für den Zugang zu Dienstleistungen oder Produkten zahlen.

Das Geschäftsmodell ermöglicht zu verstehen, was das Unternehmen tut und wie es das tut. Es ist von seinem Umfeld und den Ansprüchen der Kunden geprägt. Mithin ist es kein statisches, sondern dynamisches Modell.

Geschäftsmodelle beschreiben die Art und Weise, wie Unternehmen Einnahmen generieren und Werte schaffen. Sie sind das grundlegende Werkzeug für jedes Unternehmen, um sich einen Vorteil gegenüber seinen Wettbewerbern auf dem Markt zu verschaffen.

Geschäftsmodelle werden oft kategorisiert als:

  • Produkt-Service-Geschäftsmodelle
  • Geschäftsmodelle für Kundenbeziehungen
  • Vertriebs- oder Vertriebsgeschäftsmodelle
  • Geschäftsmodelle für Innovation oder Differenzierung
  • Kosten- oder Preisgestaltung von Geschäftsmodellen
  • Geschäftsmodelle von Partnerschaften oder Joint Ventures (JV).

Geschäftsmodelle werden aber auch verwendet, um zu analysieren, wie ein Unternehmen funktioniert, und um daraus Entscheidungen abzuleiten, welche zukünftige Richtung es einschlagen sollte. Daher ist es für mittelständische Unternehmen von entscheidender Bedeutung, ihre Geschäftsmodelle regelmäßig zu hinterfragen und zu erneuern, um langfristig am Markt zu bleiben und zu wachsen.

Die einfachste Methode kann das Befolgen dieser vier Schritte sein:

  1. Verstehen Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden
  2. Identifizieren Sie Ihre Stärken und Schwächen
  3. Identifizieren Sie Bedrohungen und Chancen
  4. Erstellen Sie ein innovatives Geschäftsmodell, das die Bedrohungen, Chancen und Kundenbedürfnisse berücksichtigt.

Schauen wir uns das im Folgenden genauer an.

Die Bedeutung der Geschäftsmodell-Innovation

Die Bedeutung der Geschäftsmodellinnovation liegt in der Fähigkeit, die Arbeitsweise eines Unternehmens zu ändern und gleichzeitig dieselben Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Dies kann durch eine Änderung des Zielmarktes, des Produktionsprozesses oder sogar der Preisgestaltung erfolgen.

Sie können aus vielen verschiedenen Innovationsstrategien wählen, aber es gibt zwei Hauptstrategien – inkrementelle Innovation und disruptive Innovation:

  • Inkrementelle Innovationen sind Verbesserungen bestehender Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle. Sie beinhalten normalerweise kleine Änderungen in der aktuellen Strategie Ihres Unternehmens
  • Disruptive Innovationen sind Veränderungen im Marktumfeld, die eine Chance für neue Produkte oder Dienstleistungen außerhalb der Branche schaffen.

Der Begriff „disruptive Innovation“ wurde von Harvard-Professor Clayton M. Christensen geprägt, der glaubt, dass Unternehmen ständig innovativ sein müssen, um überleben zu können.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Unternehmen innovativ sein kann, und nicht alle erfordern viel Geld. In diesem Artikel werden wir einige Strategien untersuchen, die Sie als Inhaber oder Manager eines kleineren Unternehmens anwenden können, um Ihr Unternehmen innovativ und der Konkurrenz voraus zu halten.

Was macht ein Geschäftsmodell innovativ?

Innovation ist der Prozess, neue Ideen, Konzepte oder Methoden ins Leben zu rufen. Innovation ist die Handlung oder der Prozess der Einführung neuer Ideen, Geräte oder Methoden.

Innovative Geschäftsmodelle sind solche, die darauf ausgelegt sind, sich an veränderte Zeiten und Bedingungen anzupassen. Dazu gehört die Fähigkeit, Risiken einzugehen und Änderungen vorzunehmen, um auf einem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Um festzustellen, ob ein Geschäftsmodell innovativ ist, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Einige dieser Faktoren umfassen die Fähigkeit des Unternehmens, sich an sich ändernde Marktbedingungen anzupassen, den Einsatz neuer Technologien, um die Branche zu stören, und seine Fähigkeit, neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, die auf bestehenden Märkten verkauft werden können.

Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle sind diejenigen, die sich schnell anpassen und sich bietende Chancen nutzen können.

Wie Sie Ihr Geschäftsmodell im Kontext Ihres Unternehmens und Marktes innovieren

Ein Unternehmen muss neue Geschäftsmodelle identifizieren und übernehmen, die für seine aktuellen und zukünftigen Anforderungen am besten geeignet sind. Denn die Strategie und das Geschäftsmodell des Unternehmens entwickeln sich mit der Zeit weiter.

Um Ihr Geschäftsmodell zu erneuern, sollten Sie die folgenden Schritte berücksichtigen:

  • Identifizieren Sie Ihre Stärken und Schwächen
  • Verstehen Sie die Markttrends in Ihrer Branche
  • Verstehen dessen, was in anderen Branchen passiert
  • Überlegen Sie, was Sie in Zukunft tun möchten
  • Experimentieren Sie mit einer neuen Idee.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Unternehmen in der Lage sind, ihr Geschäftsmodell zu erneuern. Aber diejenigen, die es tun, haben bessere Erfolgschancen.

Fazit

Innovation ist ein Schlüssel zum Erfolg für jedes Unternehmen. Es geht nicht nur darum, neue Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, sondern auch darum, offen für neue Ideen zu sein und diese zeitnah anpassen zu können.

Um Ihr Geschäftsmodell zu erneuern, ist es wichtig zu bedenken, dass Sie es an Ihr Unternehmen und den Markt anpassen müssen. Es ist auch wichtig, dass Sie bereit für Veränderungen sind. Und schließlich, wenn Sie eine neue Idee entwickeln möchten, müssen Sie sicherstellen, dass sie schnell und kostengünstig ist, damit Sie sie umgehend testen und prototypisieren können.

Geschäftsmodelle sind mehr als nur eine Möglichkeit, Geld zu verdienen; sie sind die DNA einer Organisation. Wenn sie sich ändern, ändert sich die Organisation mit.

Fragen Sie sich selbst

Auch wenn Ihr bisheriges Geschäft bislang einwandfrei funktioniert: Wird es auch morgen noch so sein? Welche sind die wesentlichen Faktoren für den Erfolg Ihres Unternehmens?

Hat sich Ihr Geschäft bereits schleichend von selbst weiterentwickelt. Finden Sie, dass Ihr Unternehmen langsam und schlecht organisiert ist?

Wenn Ihr Unternehmen zusammen mit Ihren Kunden in die Jahre gekommen ist, besteht die Gefahr, dass die Opportunitätskosten schnell steigen. Wie erreichen Sie jüngere Menschen und neue Unternehmen, wenn Ihre einzigen Kunden im Ruhestand sind? Vermeiden Sie dieses Problem, indem Sie in Zukunft sowohl ältere als auch jüngere Zielgruppen ansprechen.

Der Autor

Am liebsten denkt Gregor Heilmaier über neue Ideen nach und entwickelt innovative Lösungen, die seinen Kunden helfen, ihre Ziele zu erreichen. Seine einzigartige Perspektive auf die Welt macht es ihm leicht, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und Wege zu finden, jede Situation zu verbessern.

Planen Sie einen Workshop <klick>

Das Zeitalter der Digitalisierung hat gerade erst begonnen

Den Trend zur Digitalisierung gibt es schon länger.

So lange, dass einige Verantwortliche den Begriff schon nicht mehr hören können. Während andere noch gar nicht angefangen haben, sich damit zu beschäftigen.

Hier liegt eine große Gefahr, denn das deutsche Zeitalter der Digitalisierung hat gerade erst begonnen.

Was ist Digitalisierung und was bedeutet sie für Produktionsprozesse?

Digitalisierung ist ein digitaler Prozess, bei dem physische Objekte in digitale Informationen umgewandelt werden. Es hat die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben, verändert.

Das digitale Zeitalter ist gekennzeichnet durch die zunehmende Nutzung digitaler Inhalte und Technologien im Alltag. Es hat die Art und Weise verändert, wie wir miteinander kommunizieren und Geschäfte über soziale Medien, E-Mail, Instant Messaging-Apps usw. tätigen.

Die Digitalisierung hat Produktionsprozesse effizienter, schneller und einfacher gemacht. Durch die Digitalisierung kann ein Unternehmen Zeit sparen, da es keine physischen Produkte erstellen oder drucken muss. Sie können auch ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, indem sie ihre Produktionsprozesse digitalisieren.

Digitalisierung zur Steigerung der Effizienz

In deutschen Fabriken wird Digitalisierung bislang häufig als Instrument zur Effizienz-­Steigerung gesehen. Deshalb ist der Begriff Industrie 4.0 durchaus treffend gewählt.

Viele Unternehmen investieren in die Vernetzung der Produktionsab­läufe. Auch schutzzaunlose, interagierende Roboter kommen bereits heute in kleinen und mittleren Unternehmen zum Einsatz. Dadurch können diese effizienter in bereits bestehenden Märkten agieren.

Um die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu erhalten, ist aber die stetige Entwicklung neuer Produkte und Märkte genauso wichtig. In diesem Bereich sind die USA (bislang) einsame Weltspitze. Wenn deutsche mittelständische Unternehmen also ein wenig „amerikanischer denken“ und neue Geschäftsmodelle ins Auge fassen, eröffnen sich teilweise neue und aus heutiger Sicht revolutionäre Geschäftsmodelle.

Die beängstigende Zukunft des digitalen Zeitalters: Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Vernetzung

Es wird erwartet, dass das digitale Zeitalter die Art und Weise verändern wird, wie wir uns miteinander verbinden, was wir für unseren Lebensunterhalt tun, wie wir Waren und Dienstleistungen produzieren, was bedeutet, dass es auch unsere Wertschöpfungsketten verändern wird.

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Konnektivität sind erheblich, da sie neue Möglichkeiten für Geschäftsmodelle eröffnen kann, die unmittelbar, direkt und mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit auf die jeweiligen Bedürfnisse der Verbraucher eingehen.

Was sind mögliche zukünftige Ergebnisse in einer digitalisierten Welt ohne Jobs?

Die Zukunft der Arbeit ist ungewiss und viele Experten sind besorgt über die Auswirkungen der Automatisierung auf die Arbeitsplätze. Das Aufkommen von KI und zunehmend ‚intelligenten‘ Robotern wird in Zukunft erhebliche Auswirkungen auf die Belegschaft haben.

Das Konzept des Grundeinkommens gewinnt an Bedeutung, um dem Verlust von Arbeitsplätzen durch Automatisierung entgegenzuwirken. Kern dessen ist die Idee, dass Menschen einen festen Geldbetrag von der Regierung erhalten, ohne arbeiten zu müssen, was ihnen Zeit geben könnte, anderen Aktivitäten oder Interessen nachzugehen.

Es gibt viele mögliche Ergebnisse in einer Welt ohne Jobs. Aber es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass Arbeit eine Sache ist, die für viele Menschen als sinnstiftend erlebt wird. Und nicht jede Tätigkeit ist geeignet, automatisiert zu werden – Stand heute.

Hypothesen zur Zukunft von Produktionsprozessen im digitalen Zeitalter

Die Zukunft der Produktionsprozesse im digitalen Zeitalter scheint im wesentlichen von drei Aspekten geprägt zu sein: Automatisierung, Globalisierung und Dezentralisierung.

Das digitale Zeitalter hat die Art und Weise, wie wir Informationen produzieren, verändert. Der Wechsel von physisch zu virtuell ist eine große Veränderung für Produktionsprozesse. Es hat ermöglicht, dass Menschen zu verschiedenen Zeiten und sogar an verschiedenen Orten an verschiedenen Aufgaben (zusammen-) arbeiten.

Prognosen zur Zukunft von Produktionsprozessen im digitalen Zeitalter gibt es viele. Wenn wir sehen, wie sich die Technologie entwickelt, kann man jedoch mit Sicherheit nur sagen, dass wir nicht genau wissen, was als nächstes passieren wird.

Wir müssen daher hauptsächlich lernen, mit Unsicherheit umzugehen und bereit und in der Lage, eingeschlagene Wege zu hinterfragen und auch wieder zu verlassen.

Die Digitalisierung betrifft demnach das gesamte Unternehmen: Mit all seinen Prozessen und Abläufen. Sie erfasst jedes Geschäftsmodell und wirkt sich auf die gewohnten Wertschöpfungsketten aus. Die Zukunft von Produktionsprozessen im digitalen Zeitalter hängt also nicht nur von der Anzahl der Menschen ab, die an einem Prozess beteiligt sind. Es geht auch darum, wie sie arbeiten, was sie tun und was ihre Rollen sind. Im Mittelpunkt sollten daher die Mitarbeiter und der Umgang mit ihnen (u.a. Personalmanagement) stehen. Denn die Menschen mit ihrer Kreativität sind es, die über den Erfolg im digitalen Zeitalter entscheiden.